Beratung für Heilberufe – Podcast 64: Der neue Hausarzt-EBM

Die ärztliche Abrechnung ist einmal wieder unser Thema. Heute speziell der neue Hausarzt-EBM. Geschäftsführer der AAC, Herr Dr. med. Lübben, berichtet über aktuelle Entwicklungen beim „einheitlichen Bewertungsmaßstab“ (EBM).

Kurz zur AAC: Die Arzt-Abrechnungs-Controlling GmbH steht niedergelassenen Ärzten und Ärztinnen seit über zehn Jahren zuverlässig beim Abrechnungscontrolling oder in juristischen Vertretungen, bis hin zur Durchführung konkreter Maßnahmen zur Verfügung: Die langfristige Sicherung des Arzteinkommens steht bei der AAC ganz oben.

Also, los geht´s Nach dem EBM-Verzeichnis werden vertragsärztlich erbrachte, ambulante oder belegärztliche Leistungen abgerechnet. Seit dem 01. Oktober gilt eine neue Fassung für Hausärzte und Kinderärzte.

Zwar ändern sich nur wenige Ziffern, diese Änderungen sind allerdings komplex. So sind beispielsweise chronisch kranke Patienten jetzt an einen Hausarzt gebunden.

Wichtig ist auch, dass es jetzt neue bzw. veränderte Ziffern gibt. Nur ein Praxis-Team, das darüber informiert ist, wie und wann diese Leistungen zu erbringen und dann die Ziffern abzurechnen sind, wird auch in Zukunft die nicht nur eine korrekte, sondern vor allem eine vollständige Abrechnung sicherstellen können.

Auch ganz deutlich: Der EBM ist (wie zu erwarten war) kein Geschenk für den Arzt. Sondern durch eine weitere Umverteilung ist es für jeden Arzt oder jede Ärztin wichtig, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und schnell zu handeln.

Bei ersten Testläufen mit hunderten von Praxen konnte klar gezeigt werden, dass Praxen im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung mit Rückgängen von bis zu 15 % rechnen müssen, wenn sie nicht reagieren!

Das sollte einmal mehr Anlass sein, die eigenen Abrechnungsstrategien zu hinterfragen, die neuen Themen aufzunehmen, sowie die Dokumentation und Abrechnung akribisch vorzunehmen. Wenn Sie genau wissen wollen, was Sie tun können, hören Sie unseren Podcast mit Herrn Dr. Lübben