Beratung für Heilberufe – Podcast 73: Steuerliche Betriebsprüfung in der Apotheke

Die Anzahl der Betriebsprüfungen in den deutschen Apotheken ist systematisierter geworden und hat stark zugenommen. Insbesondere die Warenwirtschaft steht im Fokus der Prüfungen der Finanzämter. Sobald im Rahmen einer BetriebsprüfungUnstimmigkeiten entstehen, kann das Finanzamt umsatzmäßige und damit in der Konsequenz gewinnsteigernde Zuschätzungen vornehmen. Wie Sie möglichen Fehlern z.B. in der Kassenführung oder bei Retaxationen vorbeugen können, erfahren Sie in unserem heutigen Interview.

Aber auch, wenn Sie alles richtig gemacht haben, kann es passieren, dass das Finanzamt auf Grund der Ergebnisse der Auswertung von statistischen Daten skeptisch wird. Derzeit wird vor den Gerichten geklärt, welche Daten das Finanzamt einfordern darf und welche nicht.

Sofern aber das Finanzamt im Rahmen der Betriebsprüfung Anhaltspunkte dafür gesammelt hat, dass die Möglichkeit besteht, dass Steuern „verkürzt“ worden sind, muss es ein Strafverfahren einleiten. Bei diesen Erhebungen und Ermittlungen passieren aber, wie immer im Leben, auch einmal Fehler.

Was können Sie tun, wenn die Steuerfahndung vor der Tür steht? Wie können Sie reagieren? Wie sollten Sie am besten intern und extern kommunizieren?

2. Teil: Bindung von Mitarbeitern/innen – aus steuerlicher Sicht

In dem zweiten Teil unseres Gesprächs widmen wir uns der Bindung von Mitarbeiterinnen. Stichworte, die weiche Faktoren beschreiben, wie z.B. die Bedeutung des Arbeitsklimas, eine gute Organisation und die Standortfrage spielen bei der Bindung Ihrer Mitarbeiter/innen eine wichtige Rolle.

Aber wir bewegen uns bei den Helferinnen im Niedriglohnsektor und der Faktor Geld spielt zwar nicht die Wesentliche, aber eine wichtige Rolle. Was können Sie tun, um die Belastung für Ihre Apotheke im Rahmen zu halten und möglichst viel „Netto“ bei Ihrem/r Arbeitnehmer/in ankommen zu lassen:

Über Stichworte z.B. wie

  • Übernahme von Umzugskosten
  • Doppelte Haushaltsführung
  • Reisekosten
  • Überlassung eines Firmenfahrzeugs, Mobiltelefon oder PC
  • Altersvorsorge
  • Mankogeld
  • Mitarbeiterverpflegung
  • Kita-Zuschüsse und
  • Sonstige Sachzuwendungen

klärt Frau Voigt prägnant auf.

Freuen Sie sich auf diese 25 Minuten.