Investition – Entscheidungshilfe für Arzt- und Zahnarztpraxen

Praxisentwicklung

In der letzten Ausgabe haben wir die Grundzüge der Planung einer Investition erläutert und in einem Fallbeispiel festgestellt, dass die von einer Zahnärztin geplante Investition in den Prophylaxebereich in Höhe von 50.000 Euro – bei unveränderter Ertragssituation – nicht finanzierbar ist und eine Unterdeckung droht. In diesem Beitrag zeigen wir exemplarisch, welche Überlegungen angestellt und umgesetzt werden müssen, damit sich die Investition rechnet.

Sicherung der Liquidität planen

Um eine Unterdeckung zu vermeiden, ist für das Jahr 2012 eine verbesserte Umsatz- und Gewinnstruktur anzustreben. Der solide Standort, der gute Ruf der Zahnarztpraxis und eine umfangreiche Patientenkartei bilden die Basis für die Verbreiterung eines qualifizierten Leistungsangebots. Darüber hinaus hat eine Patientenbefragung gezeigt, dass die Erweiterung des Behandlungsangebots und der Sprechzeiten einen erhöhten Zuwachs an finanziell interessanten Patienten bringen könnte. Ein zusätzliches Angebot von Prophylaxeleistungen und eine gezieltere Gewinnung von Privatpatienten soll daher die Ergebnisverbesserung ermöglichen. Auf Basis dieser Annahmen kalkuliert die Zahnärztin zunächst mit einer Umsatzsteigerung von 35.000 Euro. Damit ergeben sich folgende Zahlen:

Lesen Sie mit folgendem Klick bitte weiter:

Artikel ZWD IWW InvestitionsentscheidungTeil 2

 

Urheber der Grafik: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG